Mai 2020

Bundesstützpunkt bis 2022 anerkannt

Mitten in der Corona-Krise hat uns eine gute Nachricht erreicht.
Der Bundesstützpunkt der Rhythmischen Sportgymnastik hat eine Verlängerung seiner Anerkennung bis Ende 2022 erhalten.
Diese freudige Nachricht kam nun auch sozusagen „offiziell“ durch ein Schreiben des DTB und des Bundesministeriums des Inneren am Freitagmittag, den 15.05.2020 beim Stützpunkt an.

Das BTV-Präsidium gratuliert zu allererst den Kader-Gymnastinnen, die mit ihren Leistungen diese Anerkennung wieder einmal erturnt haben.
Dies mag auch Ansporn und Motivation für die vielen anderen talentierten Gymnastinnen sein, die nahezu Tag für Tag üben, um ihrem sportlichem Ziel näher zu kommen.
Wir hoffen, dass recht bald für euch alle die Möglichkeit besteht, wieder im Bundesstützpunkt zu trainieren.

Die Gratulation für die Verlängerung gilt aber auch und ganz besonders den Trainerinnen Larissa Drygala, Birgit Passern und Lilly Wehner, sowie den Trainerinnen in den Heimvereinen, die mit viel Engagement „ihre“ Gymnastinnen trainieren.
Vielen Dank dafür! Ihr könnt gemeinsam stolz auf das Erreichte sein!

Das BTV-Präsidium
 

Bildquelle: Deutscher Turner-Bund

Absage Tanzwoche

Nach reichlichen Überlegungen haben wir uns nun dazu entschieden die Tanzwoche abzusagen.
Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir bedauern das sehr, aber in der jetzigen Situation halten wir dies für das Richtige.

Die nächste Tanzwoche wird im Herbst 2022 stattfinden.
Wir freuen uns jetzt schon darauf und hoffen, dass ihr auch dann mit vielen Gruppen und tollen Ideen die Tanzwoche wieder zu einem großartigen Ereignis macht.

Pressemitteilung DOSB / LSB

Hoffnung auf Rückkehr zum Sport

Die Zwischenbilanz gibt Anlass zur Hoffnung: Nach vollständiger Einstellung des
Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten in SPORTDEUTSCHLAND aufgrund
der Corona-Pandemie sehen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die
Landessportbünde (LSB) Signale, die eine Wiederaufnahme des Sporttreibens in den
einzelnen Bundesländern ermöglichen. Dazu gab es bei einer Videokonferenz der 16
Landessportbünde (LSB-Konferenz) mit dem DOSB ein einstimmiges Votum.
„Der eingeschlagene Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist erfolgreich und
sollte daher fortgesetzt und mit Umsicht an die sich verändernden Rahmenbedingungen
angepasst werden. Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung muss unverändert
Priorität haben“, so der Präsident des LSB Bremen, Andreas Vroom. „Zur
Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Dies haben wir in der
Konferenz erörtert und waren uns alle zusammen mit dem DOSB einig, dass unter
bestimmten Vorkehrungen der Startschuss zur Rückkehr in den Vereinssport gegeben
werden kann.“
Der organisierte Sport in Deutschland ist bereit. Im Schulterschluss zwischen dem DOSB
und den 16 Landessportbünden wird nun das Angebot an die politischen
Verantwortungsträger in Bund und Ländern konkretisiert. Dieses soll am heutigen Montag
in die Sportministerkonferenz sowie die weiteren Abstimmungen auf Bundesebene
einfließen. „Nach den positiven Rückmeldungen der Sportminister*innen der Länder
haben wir unser Angebot an die Politik für eine Wiederaufnahme des vereinsbasierten
Sporttreibens weiterentwickelt. Neben 10 DOSB-Leitplanken liegen nun auch angepasste
sportartspezifische Übergangsregeln der Fachverbände für einen ersten vorsichtigen
Schritt ins vereinsbasierte Sporttreiben vor. Wir sind auf einen verantwortungsvollen
Wiedereinstieg vorbereitet und hoffen zeitnah auf ein bundeseinheitliches Signal der
Öffnung durch die Politik“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
„Die unzähligen positiven Effekte des Sports auf die Mitglieder in den rund 90.000
Sportvereine in Deutschland fehlen der gesamten Gesellschaft von Tag zu Tag mehr. Mit
dem nun vorliegenden Paket aus Leitplanken und spezifischen Regeln für die einzelnen
Sportarten ist eine gute Handlungsgrundlage für die Umsetzung in den Vereinen
geschaffen,“ so LSB-Präsident Andreas Vroom weiter. Nach den gemeinsamen
Vorstellungen von organisiertem Sport und der Sportministerkonferenz der Länder wird
ein erster Schritt der Lockerung ausschließlich für Bewegungsangebote im Freiluftbereich
gelten, zudem sind umfassende weitere Regelungen, wie Mindestabstand und
Hygienevorgaben zu beachten. Dabei bleiben die Sportheime, deren Umkleiden und
Gastronomiebereiche und Hallen geschlossen. Bei positivem Verlauf können später die
nächsten Schritte zur weiteren Öffnung erfolgen.
Der organisierte Sport verzichtet ganz bewusst auf eine Positivliste von Sportarten, denn
es geht um angepasste Bewegungsangebote für alle Mitglieder in den Vereinen. „Seitens
des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen erfahrenen
Verantwortungsträger*innen einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Deutschland
wieder in Bewegung kommt. Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken
bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so
weit wie irgend möglich minimiert werden müssen“, sagt DOSB-Präsident Hörmann. In
den nächsten Schritten soll über die Nutzung von Hallen, die Rückkehr zum
Wettkampfbetrieb sowie über Kontakt- und Zweikampfsportarten diskutiert werden.
Die LSB-Konferenz hat sich darauf verständigt, dass für Bundeskader-Athleten das
Training sowohl im Indoor- wie im Outdoor-Bereich wieder geöffnet werden sollte. Für
Landeskader-Athleten dagegen sollte das Training zunächst im Outdoorbereich
beginnen. Um Ungleichbehandlung zu verhindern, sollten die Regeln in allen
Bundesländern einheitlich gelten.

Mitteilung vom 27.04.2020